Berichte vom TV 08 Baumbach

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Erfolgreiche Schulmannschaften aus dem Einzugsbereich unserer Schulen
                                                                                                                                              Bericht von Astrid Kurz
Sehr erfolgreich verlief der Bezirksentscheid beim Wettkampf Jugend trainiert für Olympia in Diez.

Die "Astrid Lindgren" -  Grundschule aus Ransbach - Baumbach konnte den Wettkampf IV für sich entscheiden (beste Einzelturnerin Nina Weiß ) , 7 .Platz belegte die Grundschule Daaden
Im Wettkampf III / 1 konnte die Marienschule Vallendar den 2. Rang belegen ( beste Einzelturnerin Eva Kerp )
Iim Wettkampf III / 2 gewann die" Erich - Kästnerschule " Ransbach Baumbach ( beste Einzelturnerin
Jessica Wasem ) .
Im Wettkampf II konnte die Mannschaft der Marienschule Vallendar einen 2. Platz erringen, hier war die beste Einzelturnerin Katrin Böhm vom  Gymnasium Diez. .Die Mannschaft musste ohne Streichwertung turnen , und hatte noch eine Grippegeschwächte Turnerin  im Team.
Für den Landesentscheid konnte sich die Grundschule und Regionale Schule Ransbach - Baumbach direkt
qualifizieren, die beiden Vallendarer Mannschaften haben noch die Chance als Punktbester 2. weiter zukommen.
                                             Ergebnisse siehe Siegerliste drauf klicken

 
  Bilder  oben: Regionalschule Erich-Kästner-Schule
         Ransbach-Baumbach  


               Marienstätter Schule aus Vallendar      



Bild links:
Astrid-Lindgren-Grundschule Ransbach-Baumbach

 

In überlegener Manier den Klassenerhalt erreicht  Bericht von Sascha Kurz

Trotz massiver Personalsorgen bleiben Baumbachs Turnerinnen in der 2. Bundesliga

Der Wettkampf war der gleiche wie im Vorjahr, auch der Ort hatte sich nicht geändert; einzig die Tatsache, dass man in diesem Jahr nicht um den Aufstieg, sondern gegen den Abstieg turnen sollte, war ein bedeutender Unterschied beim Ligafinale der deutschen Turnliga im badischen Heidelberg. Schon die gesamte Saison stand unter keinen besonders guten Vorzeichen, hatte man doch nicht einen einzigen Wettkampf mit der Bestformation absolvieren können und auch in Heidelberg fehlte in Chloe Henry die beste Turnerin in Reihen der Baumbacher. So musste man es also mit den eigenen Kräften richten und die Turnerinnen waren auf einen harten Kampf eingestellt. Von der Papierform waren sich die vier Mannschaften, die um die beiden Zweitligaplätze kämpfen sollten annähernd gleich; es kam also auf die Tagesform und vor allem auf die Stabilität der Vorträge an, sollten doch bei diesem Finale alle Wertungen zählen und nicht wie bei den vorhergehenden Wettkämpfen ein Streichresultat pro Gerät erlaubt sein.
Das erste Gerät war der Boden und Eleah Gordner kam mit einem stabilen Vortrag sehr gut über die Runden. Als zweite Turnerin und viel bejubelt von den durch den Förderverein Gerätturnen organisierten zahlreichen Fans schaffte es Trainerin Alina Lazar, durch einen sehr sauberen Vortrag eine zweite hohe Wertung zu erturnen, bevor die erfahrenen Christina Tautz und Saskia Neu auf die Bodenfläche traten und durch hohe Akrobatik weitere wichtige Punkte einfuhren. Besonders Saskias haushoher Doppelsalto rückwärts ließen die Fans jubeln und man ging mit über 48 Punkten und einer neuen Bestmarke an diesem Gerät zum Sprung. Auch hier leisteten sich Domenica Camardella, Eleah Gordner, Christina Taut und Saskia Neu keine Fehler, so dass man vor dem dritten Gerät eine beruhigende Führung heraus geturnt hatte. Hier zeigte besonders Domenica eiserne Nerven, hatte sie doch einen neuen Sprung erst kürzlich erstmals geturnt und die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihn nicht würde stehen können war außerordentlich hoch. Aber auch sie stellte sich ganz in den Dienst der Mannschaft und stellte ihren gehockten Tsukahara sauber auf die Füße.
Am Barren legte dann mit Carina Schwarz der Joungster des Teams vor und erreichte mit 8,15 Punkten eine sehr wichtige Wertung für ihr Team. Der zweiten baumbacher Turnerin Eleah Gordner spielten dann die Nerven einen Streich: Vom Hallensprecher bereits aufgerufen, begann sie ihre Übung, bevor die Kamprichter das dafür erforderliche Zeichen gegeben hatten. In letzter Sekunde konnte sie aber von ihren Trainern daran gehindert werden, das Gerät zu berühren, was automatisch eine Wertung von Null Punkten bedeutet hätte. Ob sie das Sprungbrett jedoch berührt hatte war nicht klar und so erhielt sie zunächst einen Abzug von fünf Punkten für ihr Vergehen, was den TV Baumbach ans Ende des Viererfeldes warf. Intensive Besprechungen mit der Oberkampfrichterin des Wettkampfes folgten, aber die Wertung blieb zunächst einmal bestehen. Saskia Neu startete als Nächste und schaffte es, trotz langer Wartezeit und großer Nervosität auch an diesem Gerät ein Glanzzeichen zu setzten und die Tageshöchstwertung zu erreichen. Schlussturnerin Christina Tautz erledigte ihr schweres Problem ebenfalls sauber und musste lediglich nach dem Abgang einen Sturz in Kauf nehmen. Anschließend kam es zu weiteren Diskussionen um die Wertung von Gordner und durch Vermittlung von dtl-Oberkampfrichterin und der Rechtsbeauftragten des DTB wurde die Wertung von Gordner nach oben korrigiert, lediglich ein zweiter Anlauf wurde ihr mit drei Zehnteln abgezogen. Baumbach lag wieder vorn und kam nun zum Balken, dem letzten Gerät und einer Domäne der Riege um Alina Lazar. Carina Schwarz turnte stabil auf und erreichte eine Wertung über zehn Punkte, auch Anne Katrin Schneider zeigte keine Nervosität und kam fehlerfrei durch ihr Programm. Durch Alina Lazar ging auch die Tageshöchstwertung am Balken nach Baumbach, sie konnte durch einen sehr guten Vortrag sogar Saskia Neu übertrumpfen, die jedoch beim Salto vorwärts das Gerät einmal hatte verlassen müssen.
In der Endabrechnung lag der TV Baumbach dann mehr als zehn Punkte vor dem Zweitplatzierten Team und selbst ohne ihre Starturnerin aus Belgien waren die baumbacher Mädchen nicht zu schlagen und zeigten, dass sie in Liga zwei eine nicht zu unterschätzende Größe sein werden. Die Einzelwertung gewann mit mehr als zwei Punkten Vorsprung Saskia Neu, die wieder zu alter Stärke zurückgekehrt ist.

 

 

 

 

 



   Saskia Neu - Siegerin in der Einzelwertung                    Alina Lazar, Trainerin und Tagesbeste am Balken

                                              
                                              TV 08 Baumbach, auch im Jubiläumsjahr in der 2. Liga
 

Lea Schmidt bestätigt Kadernominierung des Deutschen Turnerbundes 26.05.2007

Beim Deutschlandpokal, die Deutsche Meisterschaft der 11-Jährigen, konnte Lea Schmidt aus Elgendorf, Turnerin des TV Baumbach, mit dem 5. Rang ihre Zugehörigkeit zum D/ C Kader 2007 unter Beweis stellen. Als einzige Teilnehmerin aus Rheinland – Pfalz hatte sie die geforderten Normen erbracht und konnte im Feld der 28 gemeldeten 11-Jährigen aus ganz Deutschland bestehen . Auch wenn der Wettkampf nicht ganz fehlerfrei verlief, konnten die Trainer zufrieden sein, dass trotz einiger Blessuren in der Vorbereitung, die junge Turnerin kämpfte und konzentriert das neue, schwierige Programm durchstand.
Lea konnte den hohen Anforderungen der neuen Pflichtübungen, die ganz auf optimale Ausführung ausgerichtet sind, annähernd gerecht werden und sich so in der Siegerliste auf dem 5. Platz einreihen. Der Barren war mit 7.45 Pkt. die höchste Wertung, allerdings sind durch die neuen Wertungs-bestimmungen die Punkte der Kampfrichter im Vergleich zu vergangenen Jahren nicht vergleichbar. Die Turnerinnen und Trainer sollen eine optimale Ausführung anstreben, ist dies nicht gegeben, zählt das Element als nicht geturnt.
Man möchte mit diesen Pflichtübungen Anschluss an die internationale Spitze erreichen.
Die junge Turnerin hat das mit viel Trainingseifer und Fleiß mit Bravour geschafft. Neben dem
Training in Baumbach fahren die Eltern sie auch wöchentlich zum Bundesstützpunkt nach Bergisch – Gladbach, wo sie den letzten Schliff erhält. Die Schülerin des Sportgymnasiums auf der Karthause in Koblenz hat eine Einladung des DTB erhalten, zusammen mit der Nachwuchstrainerin Nevsim Parlak an einem Kaderlehrgang anlässlich der WM in Stuttgart vom 1. – 9. September teilzunehmen.



 

Überlegen zurück in die 2. Bundesliga   18.12.2006

Die Turnerinnen des TV 08 Baumbach haben es geschafft: Nach dem Rückzug im vergangenen Jahr und dem totalen Neuanfang konnten die Turnerinnen des Trainergespannes Alina Lazar und Sascha Kurz am vergangenen Sonntag in Heidelberg den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Turnerinnen-Bundesliga realisieren.
60 mitgereiste Schlachtenbummler konnten verfolgen, wie der TV Baumbach in diesen letzten Wettkampf der längsten Saison in der Ligageschichte einstieg. Unerwartet aber höchst willkommen war sogar Herr Stadtbürgermeister Gottfried Dahm angereist, um die baumbacher Riege aktiv zu unterstützen
Den Grundstein setzten die Turnerinnen um Routinier Christina Tautz ein weiteres Mal am Schwebebalken, wo mit Anne Katrin Schneider schon die erste Baumbacher Turnerin stabil aufturnte und gut in den Wettkampf führte. Auch Julia Schwarz war keinesfalls nervös und spulte ihr Programm unbeeindruckt von der Bedeutung des Wettkampfes ab. Als Dritte kam Nicole Kron sicher durch ihr Programm und sammelte weitere wichtige Punkte für die Töpferstädter, bevor Carina Schwarz und Chloe Henry den ersten Durchgang für Baumbach mit sehr guten Leistungen abschließen konnten. Ein weiteres Mal war Alina Lazar den Weg der Stabilität gegangen und hatte durchschlagenden Erfolg, schaffte man doch wieder das mit Abstand beste Mannschaftsergebnis an diesem Gerät.
Auch der Boden war zunächst das Gerät des Nachwuchses. Julia und Carina Schwarz bestachen vor allem durch saubere Vorträge und konnten hohe Wertungen bekommen, ehe mit Nicole Kron, Christina Tautz und Chloe Henry die Routiniers den Sack an diesem Gerät zu machten. Fünf Übungen ohne Fehler waren auch hier der Garant dafür, dass kein anderes Team an den Baumbachern vorbei kam.
Mit einer wunderschönen Schraube eröffnete Franziska Kuch den Durchgang am Sprung. Die folgenden baumbacher Turnerinnen ließen auch an diesem Gerät nichts anbrennen und brachten diesen Durchgang locker über die Runden.
Noch ein letzter Durchgang stand an, der Stufenbarren. Hier startete Gabriela Burkhard in den Wettkampf und enttäuschte nicht die in sie gesetzten Erwartungen, nachdem sie aus Verletzungsgründen im bisherigen Saisonverlauf noch nicht eingesetzt werden konnte. Nicole Kron zog nach und auch Carina Schwarz konnte ihr Programm gut bewältigen.
Christina Tautz, die mit einer Erkrankung zu kämpfen hatte, gab dann am Barren noch einmal alles und zog ihr schwieriges Programm fehlerfrei durch. So lag man bereits nach den ersten vier Turnerinnen uneinholbar auf Platz eins und noch sollte Chloe Henry, stärkste baumbacher Turnerin, ans Gerät gehen.
Mittlerweile hatte sich Bürgermeister Gottfried Dahm von seinem Tribünenplatz erhoben und war als aktiver dritter Trainer zu den Turnerinnen gestoßen, um das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen. Er wurde Zeuge einer Weltklasseübung von Chloe und vom triumphalen Sieg der Baumbacher Mädchen im badischen Hexenkessel.
184,75 zu 175,25 Punkte lautete dann das Ergebnis zu Gunsten der baumbacher Riege und die Freude kannte keine Grenzen bei Trainern, Turnerinnen und den anwesenden Fans. Besonders der Nachwuchs hatte sich eindrucksvoll präsentiert und neben einer überragenden Chloe Henry schaffte es die Jüngste im Team, Carina Schwarz, sich an einigen Nationalkaderturnerinnen vorbei auf Platz drei der Einzelrangliste zu turnen.
"Mit dem Start in der Landesliga hatten wir sicherlich den schwersten Weg von allen Regionalligisten zu gehen, begann doch die Saison für uns schon im Juli. Die Leistungsfähigkeit der Mädchen über einen so langen Zeitraum ständig hoch zu halten bedeutet für die Trainer und Betreuer ein sehr hohes Maß an pädagogischem Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft. Wir hatten sicherlich auch Krisen, aber im Endeffekt haben alle beteiligten Mädchen eisern zusammen gehalten und waren ständig super engagiert. Mein Dank gilt jeder Einzelnen von ihnen und auch den Eltern, die sehr gefordert waren. Mein spezieller Dank geht auch an die Fans und den Förderverein, ohne den wir die Saison nicht hätten bewältigen können und der durch die Bereitstellung eines Busses dafür gesorgt hat, dass wir fast vor Heimpublikum turnen konnten. Abschließend freuen Alina Lazar und ich mich darüber, dass auch Bürgermeister Dahm den Weg nach Heidelberg bewältigt hat. Er hat uns in dem langen Saisonverlauf immer wieder unterstützend zur Seite gestanden und war in Phasen, in denen die Stimmung mal nicht so gut war, sogar mal zu Besuch im Training oder hat die Mädchen zum Essen eingeladen. Die Mädchen haben sich sehr über seine Anwesenheit gefreut und waren sehr stolz, dass sie vor den Augen ihres Bürgermeisters die Stadt Ransbach-Baumbach wieder in der Bundesliga der Turnerinnen etablieren konnten", so Sascha Kurz, 1. Vorsitzender des TV 08 Baumbach.

Die Väter, Mütter und Garanten des Erfolges von links nach rechts:
Christina Tautz, Anne Katrin Schneider, Nicole Kron, Julia Schwarz, Saskia Neu, Gabriela Burkhard,
Chloe Henry, Carina Schwarz, Sarah Gerhards, Alina Vogel, Franziska Kuch,
Mannschaftsführerin Alina Lazar, 1. Vorsitzender Sascha Kurz, Stadtbürgermeister Gottfried Dahm
 

 

 

v.l. Chloe Henry, Anne Katrin Schneider, Franziska Kuch ,Sarah Gerhards,
Nicole Kron, Alina Vogel, Christina Tautz, Carina Schwarz, Gabriela Burkhardt,
Julia Schwarz.

 
Baumbacher Turnerinnen entfesseln Begeisterungsstürme

Beim großen Bundesligawochenende in eigener Halle konnten die zehn
Turnerinnen des TV 08 Baumbach die Zuschauer von ihrer
Leistungsfähigkeit beeindrucken: Neben einem überlegenen Sieg vor den
Turnerinnen aus dem Leistungszentrum Heidelberg siegten mit Chloe Henry
und Christina Tautz gleich zwei Baumbacher Mädchen in der Einzelwertung
und machten so den Tag für das Regionalligateam perfekt. Außerdem
turnen die Mädchen jetzt am 17. Dezember um den Aufstieg in die 2.
Bundesliga und sollte dies gelingen, wäre das Maximalziel dieser Saison
erreicht.
Auch wenn man auf die verletzte Saskia Neu verzichten musste, machte
man schon am ersten Gerät, dem Schwebebalken, keinen Hehl aus seinen
Siegambitionen. Alina Lazar hatte die Mädchen hervorragend vorbereitet
und man kam am Zittergerät fehlerlos durch die fünf Übungen. Auch am
Boden bestachen die Mädchen durch ausgefeilte Gymnastik und schöne
Choreographien, so dass man schon nach zwei Geräten weit in Front lag.
Mit dem Sprung entschied man auch die dritte Gerätewertung für sich und
auch am Stufenbarren leistete man sich keine Schwäche. Die zahlreichen
Zuschauer erlebten eine Demonstration der Leistungsfähigkeit und so
wurde der Wettkampf eine runde Sache für die Verantwortlichen von
Förderverein und TV 08 Baumbach.
In den Wettkampfpausen durften dann außerdem die jüngsten von Alina
Lazar betreuten Turnerinnen in verschiedenen Schauturnen zeigen, was
sie schon können und rissen die Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hin.
Am Abend fand dann der Wettkampf der 1. Bundesliga statt und die
vollbesetzte Halle genoss Turnkunst pur. Beflügelt durch die nach
Aussagen der Trainer "sehr schöne, familiäre Atmosphäre" in der Halle
zeigten die zahlreichen WM- und EM-Teilnehmerinnen was sie drauf haben
und entschädigten die Zuschauer in den drei Wettkampfstunden
ausreichend für ihr Eintrittsgeld. Auch die Ehrengäste, die in großer
zahl anwesend waren, bestätigten den Verantwortlichen die
professionelle Ausrichtung der Veranstaltung und von Seiten der
Deutschen Turnliga wurde eine weitere Veranstaltung in
Ransbach-Baumbach in Aussicht gestellt.
      
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    Ktgw Heidelberg            TV Baumbach               TG Breisgau


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Der Fanblock der Baumbacher Turnerinnen
 


Offizielle Einweihung der Turntalentschule "Gabi Weller"

Im Rahmen der Bundesligawettkämpfe wurde durch Klaus Peter Wullenweber,
Generalsekretär des Deutschen Turnerbundes, die Turntalentschule Gabi
Weller offiziell eröffnet und die Ernennungsurkunde an die Leiterinnen
Alina Lazar und Anette Weiße übergeben.
Auch die Namensgeberin und vierfache WM-Teilnehmerin ließ es sich nicht
nehmen, bei diesem besonderen Anlass anwesend zu sein und Gabi gab
ihrer Freude Ausdruck, hier ein funktionierendes Talentfördersystem
vorzufinden. Mit diversen Schauvorführungen konnten sich die jungen
Nachwuchsturnerinnen hervorragend präsentieren.

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Lea Schmidt in Nationalkader berufen

Lea Schmidt vom TV 08 Baumbach wurde vom Ausschuss für
Nachwuchsförderung jetzt offiziell in den D/C-Nachwuchskader berufen.
Sie erhält damit den verdienten Lohn für hervorragende Leistungen im
Jahr 2006, als sie unter anderem beim Schülerinnenverbandspokal den
zweiten Platz hinter Griseldis Krümmer aus Chemnitz belegte.
                     


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Sieg beim nationalen Nachwuchsturnier für Nadine Deinert
Die jüngsten bereiten sich auf die Ligasaison 2011 vor

Beim nationalen Nachwuchsturnier für Turnerinnen in Hochdahl ging kein Weg an ihr vorbei: Mit einem
überlegenen Sieg sicherte sich Nadine Deinert aus der Turntalentschule "Gabi Weller" Pokal und
Ehrenpreis des Ausrichters.
Von Beginn an war Nadine konzentriert an die Geräte gegangen und hatte die Konkurrenz aus den
etablierten Zentren aus ganz Deutschland das Fürchten gelehrt. Mit 36.75 Punkten erreichte sie die
höchste Punktzahl des ganzen Wochenendes und verwies ihre Konkurrentin aus dem Kunstturnleist-
ungszentrum deutlich auf den 2. Platz.
In der Altersklasse 8 war Nina Weiß sehr gut in den Wettkampf gestartet und setzte mit 9,40 Punkten
gleich die Bestmarke am Sprung. Dass sie zu gut gestartet war zeigte sich dann am zweiten Gerät
und im weiteren Wettkampfverlauf, erhielt sie doch von den heimischen Kampfrichtern immer wieder
Wertungen, die unverständlich und nicht nachvollziehbar waren. Man wollte wohl so einen Doppeler-
folg verhindern und Nina musste sich mit dem siebten Rang in dem sehr starken Feld begnügen.
Erstmals mit neuen Übungen präsentierte sich Lea Schmidt an diesem Wochenende und hätte sie
nicht den ein oder anderen Fehler gemacht, wäre sie überlegen an der Spitze des Feldes gelandet.
Dennoch lässt ihre Entwicklung hoffen und sie hat sich durchaus positiv präsentiert. Mit dem vierten
Rang hinter Turnerinnen aus den Leistungszentren Düsseldorf und Stuttgart kann man sicher zufrieden
sein.      Bericht Sascha Kurz
                                     
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Turntalentschule "Gabi Weller" soll in Baumbach Talente fördern

Der Antrag liegt beim DTB vor, jetzt laufen die weiteren Vorbereitungen zur Gründung der
1. Wäller Turntalentschule mit dem Namen der 4-fachen WM-Teilnehmerin und ehemaligen
Baumbacher Bundesligaturnerin Gabi Weller. Schon jetzt sind mehr als 40 junge Turnerinnen
im Alter von vier bis zwölf Jahren auf der Mitgliedsliste der Talentschule, weitere sollen folgen.
"Wir wollen mit der Talentschule Kinder frühzeitig sichten und nach ihren Talenten und Eig-
nungen fördern. Dazu ist es notwendig, dass wir in einem festen Rahmen sichten, bewerten
und den Eltern Hinweise und Ratschläge geben. Von besonderer Bedeutung ist natürlich die
medizinische und pädagogische Betreuung und dazu gibt der DTB ganz konkrete Vorgaben,
die wir schon seit geraumer Zeit erfüllen. Der Weg zur Gründung einer Turntalentschule war
nur ein weiterer Schritt zur Unterstreichung unserer leistungssportlichen Ambitionen", so
Sascha Kurz, 1. Vorsitzender im TV 08 Baumbach.

Die offizielle Eröffnung soll im Rahmen der Bundesligawettkämpfe am 25.11.2006 erfolgen.

Warum die Turntalentschule "Gabi Weller" in Ransbach-Baumbach?

Gabi Weller stammt aus Heuchelheim bei Wetzlar und hat auf den ersten Blick gar nicht viel
mit unserem Verein zu tun. Warum also benennen wir unsere Turntalentschule nach ihr?
Zunächst einmal liegen ihre Wurzeln hoch im Westerwald. Ihr Vater, Karl Ludwig Weller, hat
seinen ersten Handstand bei der DJK Herdorf gemacht und ist diesem Verein noch heute
eng verbunden. Gabi Weller turnte lange Jahre bei DJK-Sportfesten für diesen Verein.
Ende der 90er Jahre stellte Gabi Weller dann eine wichtige Stütze der Bundesligamannschaft
des TV 08 Baumbach dar. In vorbildlicher Art und Weise hat sie dabei die Führungsrolle über-
nommen, und selbst als sie in einem Jahr aus Verletzungsgründen nicht starten konnte, beglei-
tete sie die Mannschaft und stärkte die jungen Turnerinnen durch ihre Ruhe und ihren immer
währenden Optimismus.

Aber auch als Einzelturnerin für ihren Heimatverein, die KTV Wetzlar, leistete Gabi Weller
beachtliches. Keine deutsche Turnerin der Neunziger Jahre hat an so vielen Deutschen Mei-
sterschaften teilgenommen: z wischen 1990 und 1999 achtmal (außer '96+`97)!
Als 4-fache Deutsche Meisterin erkämpfte sie sich außer ihren Titeln weitere neun Medaillen,
1999 wurde sie noch einmal Mehrkampfvierte und holte sich gemeinsam mit der Berlinerin
Janina Dube die vierte Silbermedaille ihrer Karriere an dem Gerät (Sprung), an dem mit Silber
in der Dortmunder Westfalen-Halle 1990 auch ihre Karriere begann...

Ihre internationale Bilanz ist außerordentlich beeindruckend
1991: Weltmeisterschaft Indianapolis (10.Team)
1992: WM Paris (14. Sprung)
1992: Olympische Spiele Barcelona (10.Team)
1993: WM Birmingham (32. Mehrkampf)
1995: Universiade Fukuoka (Mehrkampf-Finale)
1996: zweifache FICEP-Europameisterin (FEDERATION INTERNATIONAL
           CATHOLIQUE EDUCATION PHYSICAL; Stufenbarren + Balken)
1997: Universiade Sizilien (im Mehrkampf-Finale)
2001: Vierte WM-Teilnahme in Gent/ Belgien Vierfache DEUTSCHE MEISTERIN:
1992: Sprung, Boden,
1993: Sprung
1994: Mehrkampf
(zwischen 1990 und 1999 insgesamt 13 Medaillen)

Von 1996 bis 2001 verstärkte Gabi Weller die Bundesligamannschaft des TV 08 Baumbach
als Aktive und Betreuerin und erreichte stets einen Platz unter den Medaillenrängen

Gabi Weller ist aber nicht nur in der Turnhalle engagiert, sie hat in den vergangenen Jahren
mehr und mehr Verantwortung im sozialen und politischen Bereich übernommen. Ihre Rolle
als Aktivensprecherin des DTB war hier nur ein kleiner Schritt. Seit 2003 ist sie Vorstands-
mitglied in der Deutschen Sportjugend; außerdem engagiert sie sich politisch in ihrem
Heimatlandkreis.
Bezeichnend für ihren Umgang mit Turnerinnen ein Zitat aus einem Interview, das Eckhard
Herholz im Jahr 2000 mit Gabi Weller führte:
"Ich würde (als Bundestrainerin) mehr mit den Turnerinnen reden und mehr integrieren und
mehr nach ihrer Meinung fragen. Es sollte eine Teamarbeit sein (die natürlich auch nur bis zu
einem gewissen Grad möglich ist). Auch würde ich die Schwerpunkte noch mehr in die Trainer-
ausbildung und auf die Nachwuchsarbeit legen".
Auf die Frage, ob das Turnen in ihrem Leben Spuren hinterlassen hat, gab sie folgende Antwort:
"Natürlich. In jeder Hinsicht! Es hat meine ganze Persönlichkeit geprägt! Ich habe gelernt mit
Niederlagen umzugehen. Mein Vater sagte immer zu mir, wenn ich bei einem Wettkampf nicht
so gut war, dass eine Niederlage nicht dazu da ist , um liegen zu bleiben, sondern um wieder
aufzustehen. Das hat mich stark gemacht. Ich denke, durch das Turnen bin ich offener und
toleranter geworden. Ich habe andere Länder und Kulturen kennen gelernt und ich habe neue
Freunde gewonnen, die auf der anderen Seite der Erde leben."

Gabi Weller hat beispielhaft gezeigt, wie positiv das Turnen auch und vor allem im Hochlei-
stungsbereich einen Menschen verändern kann. Sie dient als gutes Beispiel für viele ehemalige
Kunstturnerinnen in ganz Deutschland - und der TV 08 Baumbach will die Mädchen in seiner
Turntalentschule in ihrem Sinne ausbilden.
 
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